Star Wars Battlefront II Rückblick

Es gibt ein herausragendes Feature von “Star Wars: Battlefront II” Es ist lächerlich schön.

Das neue Spiel, das für Microsofts Xbox One, Sonys PlayStation 4 und Windows-PCs erhältlich ist, ist voll von liebevoll detaillierten Szenen wie der obigen. Es ist visuell atemberaubend, von der kurzen Einzelspieler-Kampagne bis hin zum groß angelegten Online-Multiplayer-Modus.

Leider ist das das einzig Gute an “Battlefront 2”.

Dieser Bericht wird wichtige Details über die Geschichte und das Gameplay von “Star Wars Battlefront II” enthalten. Wenn Sie also keine Spoiler sehen oder lesen wollen, kehren Sie um!

Die ersten paar Male habe ich in “Battlefront II” eine Waffe abgefeuert, das war cool. Es machte das charakteristische “Star Wars”-Gewehrgeräusch. Der entsprechende Stormtrooper oder Rebellen-Soldat reagierte entsprechend.

Die tausende Male danach waren weit weniger befriedigend.

Denn die Dreharbeiten in “Battlefront II” sind furchtbar langweilig. Es gibt einfach nicht viele Waffen zur Auswahl, und das Spiel erlaubt es Ihnen nicht, die Waffen anzupassen, die es in der Einzelspieler-Kampagne beinhaltet.

Außerdem hat man in “Battlefront II” ein fast schon karnevalistisches Gefühl, Waffen zu schießen. Zum einen scheint es im Allgemeinen keine Rolle zu spielen, wo man seine Feinde trifft. Zum anderen neigen diese Feinde immer wieder dazu, aus offensichtlichen “Monsterschränken” herauszukommen, also aus Bereichen des Spiels, die sich öffnen, um Bösewichte freizusetzen, wenn man einen bestimmten Auslöser betätigt.

Schlimmer als alles andere ist jedoch, dass die Feindesbegegnungen nicht besonders spannend sind. Das Spiel hat nur eine begrenzte Anzahl von verschiedenen Arten von Feinden, und sie sind nicht sehr intelligent. Das mag eine bewusste Reflexion darüber sein, wie die Filme Sturmtruppen darstellen. Aber selbst wenn es das ist, ist es nicht sehr lustig.

Verglichen mit dem Original “Battlefront” hat “Battlefront II” ein großes neues Feature: einen Einzelspieler-Story-Modus.

Die Geschichte konzentriert sich auf Iden Versio, einen Offizier der kaiserlichen Spezialeinheit. Electronic Arts, “Battlefront II’s Publisher”, hat Versio in seinem Pre-Launch-Marketing für das Spiel als treues Mitglied der Bad Guys in Rechnung gestellt.

Versios Geschichte beginnt, als sie den zweiten Todesstern explodieren sieht, wie in “Star Wars Episode VI: Return of the Jedi” dargestellt. Das schickt sie auf eine Rachemission – zumindest werden wir zum Glauben gebracht. Was tatsächlich passiert, ist, dass sie bald merkt, dass sie für die falsche Seite kämpft und plötzlich ihre Loyalität ändert.

Das Problem ist, dass ihre Kehrtwende buchstäblich unglaublich ist. Wir sollen einfach die Vorstellung schlucken, dass Versio zwar ein Elitekommandant ist, dessen Vater direkt den Führern der kaiserlichen Armee unterstellt war, dass sie aber erst nach dem Fall des Imperiums wusste, dass sie für die Bad Guys kämpft.

Der abrupte Wechsel von Versio hätte gut sein können, wenn er gut gehandhabt worden wäre. Aber das ist es nicht. Stattdessen ist ihr “Wendepunkt”-Moment so schlecht ausgeführt, dass man es kaum glauben kann. In der einen Minute folgt sie blind Befehlen, in der nächsten Minute wendet sie sich gegen langjährige Kollegen und ermordet Dutzende ehemaliger Kameraden.

Es ist die Art von deus ex machina Unsinn, für die Videospiele berüchtigt sind, aber wie sie in “Battlefront 2” gehandhabt werden, gehört zu den schlimmsten Fällen, die ich je gesehen habe.

Wie so vieles von “Battlefront II” wirkt der Multiplayer-Modus flach und antiquiert. Es ist sehr merkwürdig, dass ein Spiel, das so schöne und topaktuelle Grafiken hat, wie ein Shooter von vor mehr als 10 Jahren spielt.

Der Multiplayer-Modus bietet Ihnen einige Optionen, die Sie in der Vergangenheit vielleicht noch nicht hatten. Sie können aus einer von mehreren Klassen von Charakteren wählen, und Sie können viele Aspekte des Spiels anpassen. Aber das minutengenaue Gameplay hat nicht viel Substanz.

Wenn du Feinden begegnest, gibt es kaum ein Element des Zufalls. Die Begegnungen laufen im Grunde darauf hinaus, “Wenn ich dich zuerst sehe, werde ich dich wahrscheinlich erschießen und töten”.

Die Multiplayer-Sektion, die dem Luftkampf in Raumschiffen gewidmet ist, ist viel spannender. Aber der Hauptfokus des Multiplayer-Modus liegt auf dem First-Person Shooting-Erlebnis.

Die Lancierung von “Battlefront II” ist mit Problemen und Kontroversen behaftet.

In der Betaversion des Spiels waren viele der Hauptfiguren im Star Wars-Universum unspielbar und konnten nur freigeschaltet werden, wenn die Spieler viel Geld oder Stunden und Stunden mit Spielen verbrachten. EA reduzierte später die Kosten für das Erhalten dieser Charaktere und schaltete dann die In-Game-Transaktionen komplett aus, aber viele Fans sind immer noch verärgert. Es ist nicht klar, wie das Unternehmen das Problem endlich lösen wird.

Wenn Sie entschlossen sind, das Spiel zu bekommen, würde ich Ihnen dringend raten, auf einen signifikanten Preisverfall zu warten. Selbst wenn EA mehr tut, um diese Kritiken zu adressieren, denke ich nicht, dass es genug tun wird, um das Spiel wirklich zu verbessern und es Spaß zu machen.

Bestenfalls ist “Battlefront II” ein flaches Spiel, das schon nach wenigen Sessions an Attraktivität verliert. Es konnte für eine gute Miete bilden, aber es ist nirgendwo nahe Sein wert seine Preisvorstellung $60. Es gibt weitaus bessere Möglichkeiten, um Ihre Zeit zu verbringen, nicht zuletzt, um eines der vielen anderen exzellenten Spiele zu spielen, die in diesem Jahr herausgekommen sind.

Fazit: Ich empfehle “Battlefront II” nicht.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *